Yasmeen Godder - Storm End Come

Choreographie: Yasmeen Godder Co-Direktion, Dramaturgie: Itzik Giuli Darstellende Künstler: Dalia Chaimsky, Shulamit Enos, Tsuf Itschaky, Danny Neyman, Anat Vaadia, Sara Wilhelmsson Musik: Hajsch - ‹1992› Beleuchtung: Omer Sheizaf Sound: Eyal Shindler Kostüme: Michal Bassad Produktion: Yasmeen Godder's Studio Premiere: Suzanne Dellal Center, März 2011 Europäische Premiere: Springdance, Utrecht, Holland, März 2011
Credits:

Yasmeen Godder zog in jungen Jahren mit ihren israelischen Eltern in die USA. Nachdem sie an der Tisch School of the Arts in New York abgeschlossen hatte, begann sie in Israel mit ihrer künstlerischen Arbeit. Ihre unerschrockenen, chaotischen und durchaus anstössigen Choreographien sorgten für Aufsehen und führten sie in die choreographische Elite Israels. 2001 gewann sie u.a. den renommierten Bessie Award in New York für ‹I Feel Funny Today› und unter anderem zwei Mal den Israelischen Choreographers Award. Yasmeen Godders Ansatz zu tanzen, hat die Art, die Kunst der Choreographie wahrzunehmen, beeinflusst: Tänzer erkunden Mimik, Laute und Bewegungen, die sie zuvor nicht beachtet haben. Neben ihrer Tätigkeit als Choreographin (‹Storm End Come› ist Godders neunte abendfüllende Kreation) und ihren Workshops für Profis initiierte sie ein Programm für Jugendliche im Jüdisch-Arabischen Zentrum in Jaffa, in welchem sie Tanz und Improvisation als Vehikel für Toleranz und kulturelle Verständigung einsetzt.

Eine Reise in unvorhersehbare, komplexe psychische Zustände in einem sich ständig verändernden Kontext - das ist ‹Storm End Come von Yasmeen Godder. Das Stück, das im Februar dieses Jahres in Tel Aviv uraufgeführt wurde, befasst sich mit einer Gefühlswelt, die vor der sozialen Ordnung existiert, und es beruhe, wie Yasmeen Godder in einem Interview erklärte, auf ganz persönlichen Antworten der Tänzer auf die Frage nach ihrer Identität. Die Fragen stellte Itzik Guili, ihr langjähriger Arbeitspartner, den TänzerInnen von Yasmeen Godder. Godder hat das Material aus der Distanz gesichtet und für ihr nächstes Stück neu geordnet. Das Stück beginnt mit einer Tänzerin, die auf allen Vieren langsam rückwärts gleitet, den Körper rhythmisch zusammenziehend, als müsste diese innere Welt zum Leben erweckt werden. Allmälich treten die fünf anderen dazu und drehen sich in eigenen Tänzen um die innere Unrast. Die Körper zucken und zittern in einem Überfluss von Energie, die nach aussen dringen will; und die Rituale, so undurchsichtig sie scheinen, entwickeln einen eigenartigen Sog. «Storm End Come (...) ist ein weiterer Schritt auf ihrem Weg, die Geschehnisse des menschlichen Unbewussten zu entfalten und ihrer Körperverhaftung zu entreissen. (...) Diese Schöpfung, ein Blick auf eine ekstatische Reise, wie bei früheren Kreationen Godders und Giulis auch, lässt das Publikum schockiert und erstaunt zurück ob einer solch intensiven Exposition. Ob es einem gefällt oder nicht: man kann nicht gleichgültig bleiben.» (Ruth Eshel, Haaretz) Koproduktion: CULTURESCAPES, Grand Theater Groningen, Centro pro la Scena Contemporanea, Bassano del Grappa.  

Unterstützt durch das Israelische Kulturministerium. 

Künstler_in
Yasmeen Godder

Ausserdem

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Culturescapes Eröffnung
David Greilsammer (Klavier) und Gilad Harel (Klarinette) Mozart: Sonata in B-Flat Major K. 454, Adagio Medley: Werke jüdischer Komponisten aus den Ghettos von 1942-1943
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Yasmin Levy - Sentir
Line-Up: Yasmin Levy, Ishay Amir (Perkussion), Vardan Hovanissian (Flöte, Klarinette, Zurna), Tim Fairhall (Bass), Yechiel Hasson (Gitarre)
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Wisam Gibran - Chromatic Silence (Rezital Für Solo-Oud)
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Produktion: Niv Sheinfeld und Oren Laor Dance Projects Kreation: Keren Levi, Oren Laor, Niv Sheinfeld Performance: Reut Levy, Oren Laor, Niv Sheinfeld Probenmanagement: Karmit Burian Musik und Soundbearbeitung: Didi Erez Musik: Ori Vidislavsky, Effi Netzer Lichtdesign: Netta Koren Doppelveranstaltung mit Animal Lost von Yossi Berg & OdedGraf Dance Theatre
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Opla Companya Und Daniel Landau - Reside 1.1 – Jessy Cohen
von Daniel Landau, in Zusammenarbeit mit Jackie Shemesh & Anat Danieli Konzept: Daniel Landau & Jackie Shemesh Regie: Daniel Landau Choreographie & Bühne: Anat Danieli Design: Jackie Shemesh Kostüme: Yaen Levi Kamera & Schnitt: Daniel Landau Sounddesign: Daniel Meir Performer: Haya Barshinsky, Yuval Fingerman, Tami Lebovits Produktionsleitung: Shahar Marcus Produktion: OPLA Companya mit Unterstützung des Digital Art Lab Holon
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Die Installation in der Fondation Beyeler wird unterstützt durch das Kulturbüro Riehen. Das Publikum kann jederzeit kommen und gehen und wiederkommen!
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The Apples
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Ohad Naharin & Batsheva Dance Company - Deca Dance
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When You're Dead You're Done
von und mit Tabea Martin, Matthias Mooij, Itamar Mendes-Flohr und Tchelet Weisstub Premiere: 20. Oktober 2011, Gerard Bechar Theatre, Jerusalem Weitere Vorstellungen in Israel: 22. Oktober 2011, Herzliya Theatre, Tel Aviv Weitere Vorstellungen in der Schweiz: siehe unten
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THE INNER TOUR ist eine israelisch-palästinensische Koproduktion und beschreibt die Reise einer Gruppe von Palästinensern aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen durch Israel.
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Am 14. Mai 1948 wurde die Stadt Jaffa mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit von israelischen Milizen der Hagana und des Irgun eingenommen. In der Folge von Flucht bzw.
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Artist in Residence
September bis Oktober 2011 iaab Basel
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Yaakov Israel – The quest for the man on the white donkey
Yaakov Israel wurde 1974 in Jerusalem geboren. An der Bezalel Academy of Arts and Design studierte er Fotografie. Yaakov Israel ist ein gefragter Fotograf und zeigte seine Arbeit in Museen und Galerien in Israel und international; er lehrt an allen wichtigen Hochschulen in Israel.
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